Kritische Töne beim Kulturabend in der Realschule
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Jazz-, Mini- und Bigband lockten zahlreiche Besucher in die Schule. Foto: Hanna Voß
Herdecke. Beim siebten Kulturabend am Bleichstein gab es neben den musikalischen auch reichlich kritische Töne. Der Kunstkurs nutzte die Gelegenheit, mit einer Plakat-Aktion gegen die Primusschule zu wettern.

Geplant war ein Abend ganz im Sinne der Kultur - mit verschiedenen Vorträgen der Jazz-, Mini- und Bigband, szenischen Spielen, Präsentationsfilmen und Fotopräsentationen und einem Vorlesewettbewerb in englischer Sprache. Das alles hatte die Realschule bei ihrem siebten Kulturabend am Donnerstagabend im Programm - das und doch noch etwas mehr.

„Ein Geist geht um“, warnte Schulleiter Hubertus Schmalor schon zu Beginn der Veranstaltung, „der Geist einer neuen Schulform.“ Und tatsächlich: Während des gesamten Abends huschten kleine weiße Gespenster durch die Gänge; andere standen auf Tischen und hielten Plakate in die Höhe: Starrsinn, Einparungen, Primusschule hieß es dort. Worte, die sich ohne jeden Zweifel an die Herdecker Politiker richteten. Und der Tenor war eindeutig: Die Idee der Primusschule, die bei ihrem Kommen die Realschule als Schulform ablösen soll, geistert umher, sie verunsichert, einigen macht sie sogar Angst.

„Wir wollten zu Gesprächen verführen“, erklärt Kunstlehrerin Anita Klostermann die Aktion, es sei darum gegangen, „nicht aufzugeben.“ Schließlich kämpfe man für den Erhalt der eigenen Schule, sagt Schmalor, mit den Gespenstern als „roter Faden“ sollte dazu ein Beitrag geleistet werden. Auch die Themen Mobbing, Leistungsdruck und Schulstress wurden mit den Plakaten aufgegriffen.

Neben den kritischen Tönen gab es dann aber doch noch reichlich musikalische: Die Tanz- und Gesangs-AG der Stufen neun und zehn zeigten ebenso ihr Können wie die Jung-Musiker der Mini-Band. Die Spieler der schuleigenen Fußballmannschaft „FC Ruhr“ hatten ein Torwandschießen organisiert, und die Klasse 6b präsentierte das Stück „Eulenspiegel beim Landgrafen.“

Schließlich standen alle Gespenster gemeinsam auf der Bühne und ließen die Plakate in eine große Mülltonne wandern. Die Kostüme wurden abgelegt, und mit den Parolen „Wir geben nicht auf“, „Wir packen es an“ und „Alles wird gut“ ging ein kulturell-politischer Abend in der Realschule zu Ende. (Hanna Voß WR/WP)

SCHULWETTSTREIT- Viel Wasser und nasse Füße beim Schulwettstreit im Ruhrverband

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Herdecke. Beim „Spiel ohne Grenzen“ des Ruhrverbands haben die Herdecker den Einzug ins Finale verpasst. Die Realschüler hatten am Bleichstein einige knifflige Aufgaben zu lösen - und hatten dennoch viel Spaß.
Spannung beim „Spiel ohne Grenzen“: Der Ruhrverband feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen und forderte aus diesem Anlass auch Herdeckes Realschüler heraus.
Wie unterscheidet sich das Geräusch von prasselndem Regen von dem einer Dusche? Und ist das ein Bach oder ein Fluss, was man da hört? Oder doch ein Wasserfall? Die Schüler mussten die Ohren spitzen und waren sich oft sich nicht einig, denn die Quizfragen im „Spiel ohne Grenzen“ haben es in sich. Immerhin geht es um die Chance auf 5000 Euro für den Förderverein der Gewinnerschule und 5000 Euro für soziale Projekte in der Stadt.

Wissen und sportlicher Ehrgeiz
Zu seinem Jubiläum hat der Ruhrverband alle Kommunen aus seinem Verbandsgebiet zu dem Wettbewerb eingeladen. In Anlehnung an die TV-Show aus den 60er und 70er Jahren treten die Teilnehmer in verschiedenen Quiz- und Aktionsaufgaben gegeneinander an. Dabei ist vor allem Wissen rund um Gewässer gefragt - und natürlich sportlicher Einsatz.

Für Herdecke gingen am Freitagmorgen vier Schüler der Realschule am Bleichstein mit Sportlehrerin Simone Langhammer an den Start. Als prominenter Stadtpate unterstützte sie der stellvertretende Bürgermeister Hans-Jürgen Sellmann. Für den Herdecker, der selbst jahrelang die Realschule am Bleichstein geleitet hat, eine Ehrensache. „Ich hätte natürlich auch jede andere Schule unterstützt“, ließ er wissen. „aber für diese mach’ ich es besonders gerne!“

Bei den sportlichen Aufgaben hält er sich dann doch etwas zurück. Nach dem Wassergeräusche-Raten steht nämlich Wasserschleppen an. Einhundert Liter Wasser muss das Team transportieren und zwar möglichst schnell. Zehn randvolle Wassereimer stehen dazu auf der Tartanbahn am Sportplatz bereit. Der ganze Inhalt muss in eine Plane geschüttet werden, die das Team über eine Distanz von vierzig Metern tragen und anschließend das Wasser aus der Plane in einen Sammelbehälter schütten soll.

Stark im Gewässer-Memory
Was erst einmal einfach klingt, entpuppt sich als echte Herausforderung, denn vor allem beim Umschütten aus der Plane geht schnell etwas daneben. Das gibt nicht nur nasse Füße, sondern auch Punktabzüge. Zum Glück kann das Herdecker Team danach beim Gewässer-Memory wieder richtig punkten.

Trotzdem: Mit insgesamt 3341 von 5000 möglichen Punkten schaffte es die Schule nur auf Platz 14 von 40 - der Traum vom Finale bei „Sorpe in Flammen“ ist deshalb leider geplatzt.

(Bericht Westfalenpost 11.5.2013 Ida Haltaufderheide /Foto: Ida Haltaufderheide)

Die „gute Schule“ im Blick

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Herdecke. Förderverein und Schulpflegschaft der Herdecker Realschule haben Eltern, Lehrern, Politikern und Schülern weitere Argumente im „Schulduell“ geliefert. Der Bildungsforscher Professor Dollase setzte sich mit dem Konzept der Primusschule auseinander.
Mit einer Informationsveranstaltung unter dem Titel „Was macht eine gute Schule aus?“ haben Förderverein und Schulpflegschaft der Realschule am Bleichstein die Diskussion um die Einrichtung der Primus-Schule weiter geführt. Eingeladen war der Bildungsforscher Prof. Dr. Rainer Dollase, der in seinem Vortrag mit Witz und Sachkompetenz u.a. die Inhalte der Hattie Studie als Grundlage seiner Argumentationskette zitierte. So konnte Prof. Dollase anhand von wissenschaftlichen Studien nachweisen, dass die im Konzept der Primus-Schule vorgesehenen wesentlichen Kennzeichen (jahrgangsübergreifender Unterricht, Pflichtganztag, keine Zensuren, keine Fächer) keine oder kaum positive Auswirkungen auf den Lernerfolg der Schüler haben. Empirische Forschungsergebnisse könne man nicht wegdiskutieren, lautete eine der Kernaussagen.
Vor etwa 80 Zuhörern - bestehend aus Eltern, Politikern, Lehrern und Schülern - skizzierten Dirk Ippach als Vertreter des Fördervereins und Stefan Kollmuss, stellvertretend für die Schulpflegschaft, verschiedene Situationen einer möglichen zukünftigen Schulstruktur in Herdecke. Die jeweilige Bewertung dieser für die Herdecker Elternschaft durchaus realistischen Fälle, zeigte die offensichtliche Problematik der anstehenden Entscheidung und die Bandbreite der pädagogischen Konzepte von Real- und Primusschule auf. Der eigentliche reformpolitische Unterschied zu dem seit langem gelebten Konzept der Realschule liegt jedoch im jahrgangsübergreifenden Schulunterricht, dem gebundenen Ganztag und den bis zum 9. Schuljahr ausbleibenden Schulnoten. Dollase wies darauf hin, dass man immer zwischen den in Konzepten niedergeschriebenen Wunschvorstellungen und der dann tatsächlich eintretenden Realität unterscheiden müsse. „In der sich anschließenden Diskussion mit den Zuhörern erntete Herr Prof. Dollase vielfach großen Zuspruch. Auf Seiten der Politik erschien der Zuspruch erwartungsgemäß eher verhalten“, so Dirk Ippach.
Als Fazit des Abends zitieren die Veranstalter einen Artikel aus der „Zeit“: „Es geht aber nicht darum, Schule permanent neu zu denken – es geht darum, genügend Praktiker zu haben, die selbstbewusst und feinfühlig einen guten Mix an Lernaktivitäten ausbalancieren, Tag für Tag.“ Und für ihre Schule sind sie sicher: „Die Realschule sieht sich für 2014 und darüber hinaus bestens vorbereitet“, so Dirk Ippach. (Bericht Westfalenpost 11.5.2013)

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Besuch aus Kamerun bringt die Post


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Chief Charles Morfaw von der Rainbow School aus Kamerun, hier mit Herdeckes Realschulleiter Hubertus Schmalor und Realschülern der sechsten Klasse.
(Foto: Theo Schmettkamp)


Herdecke. Die Freude bei den Jugendlichen ist unermesslich groß - sowohl an der Herdecker Realschule am Bleichstein, aber auch an der Rainbow School in Kamerun/Afrika. In diesen Wochen besucht Charles Morfaw, Leiter der Rainbow School, die Realschule am Bleichstein. Und im Gepäck hat der Chief, der Leiter, zahlreiche Briefe. Sie wurden von den Schülerinnen und Schülern in Kamerun geschrieben, Empfänger sind die Sechstklässler in Herdecke.
Seit nunmehr zwei Jahren lebt die Partnerschaft zwischen den beiden Schulen. Entweder bekommen die jungen Herdecker Post aus Kamerun, oder sie schreiben ihren Brieffreunden zurück - stets in englischer Sprache. „Denn Englisch ist die Amtssprache bei uns in Kamerun“, erzählt Charles Morfaw (47). „Die Brieffreundschaft fördert die Völkerverständigung zwischen den beiden Staaten“, beschreibt Charles Morfaw. Und Hubertus Schmalor, Leiter der Herdecker Realschule am Bleichstein, nickt zustimmend. „Außerdem lernen unsere Kinder auf diese Weise zusätzlich, sich in englischer Sprache auszudrücken“, ergänzt Schmalor.
Schüler erzählen von ihren Hobbys
Die Sechstklässler aus Herdecke und Kamerun können es nicht abwarten, bis die nächste Post aus dem anderen Kontinent kommt. Die Herdecker, so Hubertus Schmalor, berichten in den Briefen von sich und ihren Hobbys, erzählen aus der Schule und aus ihrem Elternhaus. Auch Fotos der Kinder werden verschickt. „Mittlerweile sind echte Freundschaften entstanden“, berichten die beiden Schulleiter übereinstimmend. Angeregt wurde die Partnerschaft von Henning Schmalor, Sohn des Schulleiters, der ein soziales Jahr in Kamerun absolvierte. Dort bekam er auch Besuch von seinen Eltern.
Charles Morfaw und seine Frau Morene studierten in Köln und Bonn Pädagogik, daher sprechen sie auch perfekt Deutsch. Charles Morfaw besucht im Augenblick „alte“ Freunde in Germany. Gern ließ er sich bei einem Besuch am Bleichstein von den 6. Klassen der Realschule mit Fragen löchern. „Wie ist das Wetter in Kamerun?“, wollten die Realschüler wissen. „Bei uns gibt es entweder Trocken- oder Regenzeit“, so der Gast. „Im diesen Monaten ist Trockenzeit mit Temperaturen bis zu 30 Grad.“
Stühle und Tische für Kamerun
Anfang Februar wird der Chief zurück nach Kamerun fliegen. Zuvor gehen rund 120 Stühle und 10 Tische, die am Bleichstein ausgedient haben, als Geschenk per Schiff in Richtung Rainbow School.
Und im Gepäck hat Charles Morfaw dann auch zahlreiche Briefe aus Herdecke. Die Mädchen und Jungen der Rainbow School sind schon gespannt, schließlich wollen sie Neues aus Herdecke erfahren.
(WR 23.1.2013 Thilo Wagner)

Schüler machen sich stark für fairen Handel

Herdecke. Passend zur Fußball-Europameisterschaft ist jetzt im Vorraum der Sporthalle am Bleichstein die Ausstellung „Trikottausch - Die zwei Seiten der internationalen Sportbekleidungsproduktion“ aufgebaut.

Angesichts der menschenunwürdigen Produktionsbedingungen von Trikots in Asien, Mittelamerika und zum Teil in Europa hat der Kurs Sozialwissenschaften des Jahrgangs 10 der Realschule am Bleichstein das Thema im Unterricht behandelt. Mehr als 13 Stunden arbeiten, unvorstellbar niedrige Löhne und fehlende Arbeitskleidung sind der Arbeitsalltag in den Produktionsländern. „Wir waren geschockt, als wir das erfahren haben. Große Hersteller lassen in armen Ländern wie China oder Bangladesch fertigen. Und wir alle laufen tagtäglich mit diesen Produkten herum“, meint ein Schüler des Kurses.

Die Jugendlichen haben es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Mitschüler mit Hilfe der Ausstellung über die schlechten Bedingungen zu aufzuklären. Schon sieben Cent pro Stunde würden den Arbeitern in den Produktionsländern zum Überleben reichen. Für uns seien solche Bedingungen unvorstellbar. Deshalb müsse jeder selbst etwas dagegen tun.

Bewusster einkaufen
„Wir sind es, die immer alles schneller und billiger haben wollen. Dann kommt so etwas dabei heraus. Das kann nicht sein“, sagt eine Zehntklässlerin. Alle Ausstellungsmacher wollen jetzt beim Kauf genauer darauf achten, woher die Kleidung stammt. Auch ihre Mitschüler möchte der Sozialwissenschaftskurs dazu anhalten, beim Kauf bewusst auf die sogenannten „Fairtrade“-Siegel zu achten. „So etwas geht jeden an, weil jeder tagtäglich mit Kleidung rumläuft, die Menschen im Kampf um ihr Überleben hergestellt haben“, sind sich die Schüler einig. Sie hoffen, dass ihre Mitschüler dies in Zukunft genauso sehen werden.(Julia Ruhfaut / Westfälische Rundschau / 25.06.2012)

Schriftsteller besuchte Schüler

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Jürgen Banscherus besuchte jetzt die Realschule am Bleichstein. Bild: Udo Milbret/WAZ-FotoPool
Herdecke. Kaum setzte sich Jürgen Banscherus in den Stuhlkreis, da, schossen die Finger in die Höhe. „Finger runter und einer nach dem anderen“, kommentierte der Autor die eifrigen Meldungen mit einem Lächeln. Sein Buch „Davids Versprechen“ hat die 6 a der Realschule am Bleichstein fasziniert. Im Mittelpunkt steht ein sensibles Thema: Kindesmisshandlung. Die Hauptfigur des Jugendromans „David“ wird vom Vater misshandelt und gerät so in einen Teufelskreis des Schweigens.
Sechs Wochen lang hatten sich die Schülerinnen und Schüler zuvor im Deutschunterricht ausführlich mit dem Jugendbuch und seinen Hintergründen befasst.

Kinder zeigten großes Interesse
Jetzt war der Autor selbst in der Klasse zu Besuch, um Fragen zu beantworten, Autogramme zu geben und den Kindern aus seinem neuesten Buch „Emil Flinkefinger“ vorzulesen. „Ich habe zu Anfang der Unterrichtsreihe mehrere Bücher zu verschiedenen Themen zur Auswahl gestellt.

Die Klasse hat sich mehrheitlich für „Davids Versprechen“ entschieden“, erzählt Deutschlehrerin Anke Lohscheidt. Die Behandlung von Lektüren im Deutschunterricht soll Kinder der unteren Klassen zum Lesen motivieren.Dass dies bei „Davids Versprechen“ keine große Schwierigkeit war, kann Anke Lohscheidt bezeugen: „Für die Klasse war dieses Thema höchstinteressant. Die Schüler hatten viele Fragen. Auch solche, die über das Buch hinaus gingen. Wir haben außerdem viel am Rand recherchiert, was rechtliche Dinge im Hinblick auf Kindesmisshandlung in Deutschland betrifft.“ Dennoch brannten die Kinder darauf , den Autor selbst über das Buch mit dem offenen Ende auszufragen.

Buch mit Interpretationsspielraum
Auf die Frage, warum er das Buch denn nicht richtig beendet habe, fing er an zu schmunzeln. „Das ‘Wie geht es weiter?’ liegt bei euch. Ich möchte, dass ihr eurer Fantasie freien Lauf lasst und selbst ein passendes Ende findet“, meint Jürgen Banscherus. Dann wollte eine Schülerin wissen, wie er auf das Thema Kindesmisshandlung gekommen sei. „Immer wieder liest man in der Zeitung, dass Eltern ihre Kinder tot schlagen oder mit schwersten Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefern.“ Es seien zum einen die Aktualität und zum anderen die persönlichen Erfahrungen, die ihn dazu veranlasst hätten, ein Buch zum Thema Kindesmissbrauch zu schreiben. Als Jürgen Banscherus schließlich vor der Klasse offen von seinen traumatisierenden Kindheitserlebnissen berichtet, wird es ganz still im Klassenzimmer. „Man spürt richtig, dass dieses Thema den Kindern nahe geht“, fügt Anke Lohscheidt hinzu. „Dass Jürgen Banscherus uns jetzt persönlich besucht hat, war für sie ein Highlight.“ Sie ist überzeugt, dass nach „Davids Versprechen“ auch bei den Lesefaulen der Klasse das Interesse an Büchern geweckt worden ist. (von Julia Ruhfaut / WAZ 22.06.2012 )

Die Realschule steckt voller Leben!
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Herdecke. Die Realschüler boten ein buntes Programm.
(Der Westen 6.6.2012)

Als Publikumsmagnet erwies sich erneut der Kulturabend der Realschule am Bleichstein, der nun bereits zum sechsten Mal in Folge ausgerichtet wurde.


Überall in den Fluren und Klassenräumen wurden zahlreiche kreative Ergebnisse aus den kulturellen, aber auch aus den normalen unterrichtlichen Bereichen präsentiert. Im Foyer, in dem die musikalischen Vorführungen gebündelt wurden, eröffnete Schulleiter Hubertus Schmalor den Kulturabend. Er tat das, nicht ohne auf die derzeitige Schulentwicklungsproblematik, die insbesondere auch die Realschule betrifft, einzugehen. Am Beispiel des bunten und vielfältigen Programms des Kulturabends würde besonders deutlich, so Schmalor, dass die Schule lebt, sich aktiv weiter entwickelt und weiterhin Schülerinnen und Schüler aufnimmt, die unter ganz normalen Bedingungen die Realschule durchlaufen werden.

Liederladen im Musikraum
Die ‚Juniorbigband’ unter der Leitung von Norbert Flemming und die ‚Bigband der Realschule’ unter Leitung des Schulleiters demonstrierten dann beeindruckend, welche Erfolge durch die Zusammenarbeit zwischen Musikschule und allgemeinbildender Schule möglich sind. Jüngere Schüler aus den zahlreichen Instrumentalklassen, die quasi auf dem Sprung in die Bigbands sind, unterstrichen dies noch einmal im anschließenden Vorspiel auf Gitarren, Saxophonen, Trompete, Klarinette und Akkordeon.

Weiterhin öffnete ein ‚Liederladen’ im Musikraum die Türen, um Schülerinnen und Schülern eine Bühne zu bieten, um ihre gesanglichen Fähigkeiten vor Publik unter Beweis stellen zu können. Parallel konnten Schüler der Klassen 5 im Vorlesewettbewerb, in dem Jasmin Tischbierek als Siegerin hervorging, zeigen, was sie im Englischunterricht gelernt haben. Im benachbarten Klassenraum führte der Fortgeschrittenenkurs der Stufe 5 das Theaterstück ‚Twelve little cakes’ auf. Ständig präsente Aktionen vom Aquarell-Workshop, über die Film-AG ‚Stopp-Motion’, die naturwissenschaftlichen Präsentationen ‚Naturerlebnis’, ‚Rund ums Wasser’, die Präsentation von Praktikumsmappen und die Brieffreundschaft mit einer Schule in Kamerun ergänzten das facettenreiche Programm.

Dritter Besuch des France Mobil an der Schule

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Im Februar hat uns bereits zum dritten Mal das France Mobil besucht. Mit diesem Fahrzeug ist Sylvie Colomb aus Clermond-Ferrand im Auftrag der französischen Botschaft unterwegs, um ein Stück Frankreich an deutsche Schulen zu bringen und vor allem jüngeren Schülern Lust zu machen, Französisch zu lernen bzw. weiterzulernen.
Die Klassen 5a,b,c und 6b hatten viel Spaß an einem Vormittag mit französischer Musik, mit Spielen, Zeitschriften, einem kleinen Wettbewerb und reichlich Gelegenheit, frisch erworbene Französischkenntnisse anzuwenden.
Und das meinten die Schüler:
„Ich fand es sehr witzig mit Sylvie und ich habe mich gefreut, dass dass sie uns ihre Sprache vorgestellt hat.“ (Taylan, Kl.5)
„Wir haben viele neue Wörter auf Französisch gelernt, es war sehr schön.“ (Niyazi, Kl.5)
„Die Sylvie ist mit ihrem FranceMobil gekommen und hat uns die französische Sprache gezeigt. Die französische Sprache ist ganz einfach. Und zum Schluss hat sie uns ein Geschenk gegeben.“ (Konstantin, Kl.5)
„Es hat Spaß gemacht, die CD mit den Liedern zu hören und französische Wörter zu verstehen.“ (Thomas, Kl.5)
„Ich fand schön, dass sie uns von Frankreich und ihrer Heimatstadt erzählt hat und dass wir deutsch-französisches Memory gespielt haben. Das kann man wiederholen.“ (Merle, Kl.6)
„Ich fand das Vokabelspiel gut, wo man zu jedem Buchstaben des Alphabets ein französisches Wort schreiben sollte.“ (Maureen, Kl.6)
„Mir hat besonders gut gefallen, dass wir französische Musik gehört haben.“ (Carina, Kl.6)
Merci, Sylvie - à la prochaine fois/bis zum nächsten Mal! (Bild: Sylvie Colomb)

Briefe aus Kamerun heiß ersehnt
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Schulleiter Hubertus Schmalor übergibt die Briefe aus Kamerun.

Herdecke. „Guten Tag“ steht in krakeligen Druckbuchstaben auf dem weißen Blatt Papier. Es ist ein Brief aus Kamerun, der jetzt seinen Adressaten in der Herdecke Realschule erreichte. Rektor Hubertus Schmalor hatte im vergangenen Jahr einen Briefaustausch mit Schülern der katholischen Grundschule „Rainbow School“ in Dschang in Kamerun angestoßen und damit eine Idee seines Sohnes Henning umgesetzt, der dort gerade ein Freiwilliges Soziales Jahr absolviert.
Eifrig schrieben die Schüler der fünften Schuljahre in englischer Sprache und die Schüler der sechsten Klasse in französischer Sprache ihre Briefe. Sie malten Bilder oder legten Fotos von sich bei. Hennings Freundin Lena, die den 20-jährigen in Dschang besuchte, nahm die Herdecker Briefe mit und brachte die Antworten gleich wieder mit zurück.
Und Rektor Hubertus Schmalor ließ es sich nicht nehmen, die Briefe im Beisein von Englisch-Lehrerin Sabrina Kielesinkski persönlich den Schülern der Klasse 5 b zu überreichen. Da war die Freude groß, gerade auch über die Fotos, die den Briefpartner im Portrait zeigen. Auch in der „Rainbow School“ sei ein riesiger Jubel ausgebrochen, als die Briefe der Herdecker Schüler dort verteilt worden waren, so Hubertus Schmalor.
Verständnis für fremde Welten
Der Schulleiter hat den Schülern mit Bildern Afrika und Kamerun näher gebracht: „Ich versuche, den Schülern ein Verständnis von fremden Welten zu vermitteln.“ Fotos, auf denen dschungelartige Natur, bunte Märkte und Feste mit einem König, dem der Sonnenschirm hinterher getragen wird, beeindruckten die Fünftklässler. Aber auch Klassenkamerad Bangaly (11) aus Guinea, der sein Land zwar als Dreijähriger verließ, weiß eine Menge über Afrika zu berichten. Die nächsten Antwortbriefe bringt der Schulleiter nach den Osterferien persönlich mit aus Kamerun. (Ingrid Piela; DerWesten; 20.01.2012 | 15:42 Uhr)


Festlicher Abschied von der Schule!
Herdecke. Realschule

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83 Absolventen konnten sich freuen.
Herdecke. Im Rahmen einer feierlichen, aber gleichzeitig auch sehr stimmungsvollen Abschlussfeier in der Tanzschule Siebenhüner wurden 83 Schüler der Realschule Herdecke verabschiedet.

Die Jungen und Mädchen werden nun in Ausbildungsberufen, in den vielfältigen Zweigen der Berufskollegs oder aber auf der gymnasialen Oberstufe ihre weitere Zukunft gestalten. Neben den Klassenbesten wurden von Schulleiter Hubertus Schmalor zusätzlich die erfolgreichen Absolventen der Sprachzertifikate in Französisch und Englisch, die Teilnehmer am Projekt ‚Schüler helfen Schülern’ und natürlich auch die diesjährigen Preisträger der Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung geehrt.
Der Entlassjahrgang 2011 der Realschule am Bleichstein besteht aus

Klasse 10a: Janina Jacqueline Decherdt, Roman Demchenko, Dana Deußer, Marco Di Carlo, Lukas Epking, Moritz Fabian, Tamy Isabel Hedtmann, Vivien Heidbrede, Nico Janotta, Vanessa Kinzel, Laura Knispel, Maximilian Laber, Kevin Litzinger, Dennis Julian Madeo, Antonia Müller, Robin Osenstätter, Kira Petig, Dennis Pyde, Justine Marie Rübeling, Pia Schubert, Lisa-Marie Schulte, Katrin Siefert, Saskia Stefanowitsch, Sinan Tasdelen, Maurice Theißen, Calvin Tucht, Caroline von Assel, Niko Weiss und Tobias Weiß.

Klasse 10b: Rojda Akkaya, Lisa Bertona, Marlene Braach, Marvin Brüggemann, Maximilian Carl, Jana Czernik, Sabir El Hammi, Tizian Faggiano, Chiara Fama, David Florio, Jan Christoph Gies, Nadine Gottschlich, Alexander Christian Hafermann, Dinah Kristin Janzen, Robin Kleeberg, Leonardo Lepere, Phillip Manroth, Hatice Mercan, Büsra Özen, Nadine Schoeneborn, Marvin Schubert, Dominic Sousa da Costa, Björn Steidten, Michael Tabler, Giulia Traina, Natalie Voßwinkel undJ ustin Weber.

10c: Moritz Althof, Julian Becker, Daniel Bischoff, Hendrik Bischoping, Damir Bulic, Vivien Degen, Bianca Dusan, Nico Froelian, Marie Gerlach, Vanessa Hohmann, Stefan Homann, Maureen Huber, Verena Kämmer, Vlada Kekalo, Maximilian Kraemer, Danny Mehic, Deborah Meiß, Marvin Meyer, Lisa Perski, Kristina Rau, Denise Reith, Julian Sänger, Joline Schmidt, Lisa-Marie Scholz, Nils Sichtermann, Philip Topp, Frederic Wehling, Vivian Zeretzki. (Herdecke, 22.07.2011, DerWesten)



Aufsteiger des Jahres bekommen ihren Lohn

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Realschulleiter Hubertus Schmalor ehrt Realschüler für ihr Engagement.

Herdecke. Die Realschule am Bleichstein hat am Montag leistungsstarke und engagierte Schüler aller Jahrgänge geehrt.



Die Schüler bekamen Urkunden und Büchergutscheine überreicht, die von der Werner-Richard-Dr.-Carl-Dörken Stiftung gesponsert wurden.
Die Preise wurden in drei Kategorien vergeben: bestes Zeugnis, Aufsteiger des Jahres und Engagement für die Schule.
In der ersten Kategorie wurde jeweils der Leistungsstärkste der zwölf Klassen belohnt; es gab zehn Aufsteiger des Jahres und elf Schüler, die für ihr schulisches Engagement geehrt wurden.
Zusätzlich wurde die Veranstaltung genutzt, um sechs Schülern der Klassen 9a und 9b die sogenannten DELF-Zertifikate zu überreichen. Dies sind Urkunden für einen von den Schülern freiwillig belegten Französisch-Kurs.
Die Buchgutscheine orientieren sich in ihrem Geldwert an den Schulklassen. So bekommen Schüler der Klassen fünf und sechs je einen 15-Euro-Buchgutschein, der Klassen sieben und acht einen 20 -Euro-Gutschein und der Klasse neun einen Gutschein über 40 Euro.
„Die Schüler sollen lernen, dass sie nicht lernen sollen, weil sie es müssen, sondern weil es sie weiterbringt. Und um diese Einstellung bei ihnen hervorzurufen, vergeben wir zusammen mit der Werner-Richard-Dr.-Carl-Dörken-Stiftung diese Urkunden und Buchgutscheine“, sagte Hubertus Schmalor, Schulleiter der Realschule am Bleichstein.
Die Ehrungen wurden im vergangenen Jahr 2010 zum ersten Mal vergeben. Künftig werden die Realschüler jährlich ausgezeichnet.(Herdecke, 18.07.2011, Katrin Otrzonsek, DERWESTEN)


Schüler haben Hymne für den Meister

Herdecke.
Ein Meister braucht auch eine Hymne. Realschulleiter Hubertus Schmalor hat sie geschrieben. Die Schul-Bigband wird die Hymne spielen beim Kulturabend der Schule am Donnerstag - und hofft auf BVB-Trainer Jürgen Klopp als Zuhörer.

Notenhymne_05_2011„Heia BVB“ und „Olé, hier kommt der BVB“, so heißen zwei Hymnen, die jeder BVB-Fan kennt. Schmalor hat sie zu einer Hymne zusammengefügt und für eine Bigband-Besetzung aufgeschrieben. Auf einer Freizeit wurden fleißig Notenblätter verteilt. Die unterschiedlichen Versionen für Trompete, Posaune, Saxofon,Klarinette, Gitarre und Bass waren kein großes Problem. „Dafür habe ich ein PC-Programm“, sagt Schulleiter und Bigband-Chef Schmalor.
Wenn die Schüler am Donnerstag das Blech zum Klingen bringen, hoffen sie auf einen prominenten Zuhörer: Jürgen Klopp, Trainer des deutschen Fußballmeisters 2011 - und Einwohner von Herdecke.

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Eine Schülerin hat Klopp einen handschriftlichen Brief geschrieben und dazu ein Foto der Bigband und die Noten für Trompeten gelegt. Damit die Post nicht im allgemeinen Trubel untergeht, wurde der Umschlag persönlich in den Briefschlitz von Klopps Privathaus geworfen.
Eine Schülerin der Realschule wohnt ganz dicht dran am Meistertrainer. Ob sie Kloppo auch schon mal mit eigenen Augen zu Gesicht bekommen habe, wollten neugierige Fragesteller wissen. Aber klar doch, sprudelte sie heraus: „Der trägt den Müll sogar selbst zum Mülleimer“.
Das Einstudieren der Hymne war nicht schwer, sagt Schmalor. Probleme gab’s nur mit dem Schüler am Schlagzeug. Er ist Schalke-Fan, spielt am Ende aber doch. Wenn schon nicht für den BVB, dann für den deutschen Meister.
(Westfalenpost, Herdecke, 12.05.2011, Klaus Görzel)


Förderverein aktiv - Skelett zieht in Herdecker Realschule ein

Herdecke. Auf seiner Jahreshauptversammlung konnte der Förderverein der Realschule wieder auf ein erfolgreiches Jahr zurück blicken.

Der Vorstand wurde wie in den Jahren zuvor einstimmig wiedergewählt. Ihm gehören an: Delia Brüggemann(1.Vorsitzende), Gundula Conjaerts (2.Vorsitzende), Dörte Paleit (1.Kassiererin), Birgit Kost (2.Kassiererin), Norbert Flemming (Kassenprüfer), Martina Höhler (2. Kassenprüferin), Astrid Kleeberg (Schriftführerin), Georg Manroth (Beisitzer), Andrea Eckhardt (Beisitzer), Gaby Müllers (Beisitzer).

Die Berichte des Vorstands wurden interessiert zur Kenntnis genommen. Wie auch in den Vorjahren zog der Förderverein der Schule eine positive Bilanz, so dass gewünschte Anschaffungen und Unterstützungen beschlossen werden konnten.

Ein Förderschwerpunkt wird dieses Jahr auf Anschaffungen für die Fachschaft Biologie gelegt. Dort wurde ein menschliches Skelett, ein sechsteiliger Muskelarm, eine Muskelfigur, ein „ Menschlicher Funktionstorso“ sowie eine pflanzliche Zelle angeschafft, um den Unterricht anschaulicher und interessanter zu gestalten.
Foto: Delia Brüggemann (Fördervereins-Vorsitzende), Dörte Paleit (Kassiererin) und Jutta Görgen (Lehrerin, von links)

Die Schulbücherei freut sich über aktuelle Bücher. Bezuschusst werden die Abschlussfeier der Zehnerklassen sowie das Sportfest der Realschule. Auch soziale Förderungen bei Klassenfahrten sind möglich. Die bisherige Trägerschaft für den Instrumentalunterricht wird weitergeführt.

Die Cafes wurden wie in den letzten Jahren gerne besucht. Personelle Unterstützung durch Eltern beim Kulturabend, der Einschulung und dem Tag der offenen Tür wurde gerne geleistet. Erstmals ehrte die Realschule am Bleichstein die besten Schüler aller Jahrgänge. „Wir wollen den Blick auf die positiven Leistungen der Schüler richten und ihnen dafür Aufmerksamkeit schenken“, erläutert der Schulleiter Hubertus Schmalor die neue Idee. (Herdecke, 13.07.2010, DerWesten).

Lob für gute Leistungen

Herdecke. Erstmals ehrte die Realschule am Bleichstein die besten Schüler aller Jahrgänge. „Wir wollen den Blick auf die positiven Leistungen der Schüler richten und ihnen dafür Aufmerksamkeit schenken“, erläutert der Schulleiter Hubertus Schmalor die neue Idee.

Diese Aufmerksamkeit bekamen am vorletzten Schultag vor den Ferien 44 Schüler aus den Klassen fünf bis neun in Form von Urkunden und Büchergutscheinen. „Seit 20 Jahren vergibt die Werner Richard / Carl Dörken-Stiftung einen Preis für die besten Schüler des Abschlussjahrgangs der Realschule. Belohnt werden besonders gute Leistungen, Lerneifer und sozialer Einsatz. Leider wissen das viele der 420 Schüler nicht. Jetzt sollen Schüler aller Klassen in diesen drei Kategorien ausgezeichnet werden. Damit erhalten diejenigen, die etwas gutes gemacht haben, mehr Aufmerksamkeit. Und alle Schüler sehen, dass es diese Belohnung gibt“, so Schmalor zu den ausgezeichneten Schülern, die alle mit einem Freund oder einer Freundin im Saal vertreten waren.

Für die besten Zeugnisse der Klassen fünf bis neun bekamen 16 Kinder eine Auszeichnung. Es gab 18 „Aufsteiger des Jahres“, und zehn Schüler wurden für ihr soziales Engagement geehrt. Insgesamt 1000 Euro spendete die Werner Richard / Carl Dörken-Stiftung, die die Schüler in Form von Büchergutscheinen erhielten. Pascal aus der sechsten Klasse freut sich schon auf den Besuch in der Buchhandlung: „Normalerweise kaufe ich mir keine Bücher, deshalb freue ich mich über den Gutschein.“

Viele waren verwundert über ihre Auszeichnung wie Marie-Lena Rinschen (bestes Zeugnis), Lena Groß (bestes Zeugnis) und Sandra Vucemil (Aufsteiger des Jahres). Einig waren sich die Achtklässlerinnen darüber, dass sie sich Urlaubslektüre anschaffen wollen. Marie-Lena Rinschen wird sich ihr Lieblingsbuch auf Englisch kaufen. Da freut sich auch der Schulleiter über diese pädagogisch wertvolle Belohnung (Der Westen, 12.07.2010, me).

71 Realschüler feierten Abschluss

Herdecke. Die Jahrgangsstufe 10 der Realschule am Bleichstein feierte am Donnerstagabend ihren Abschluss. Trotz tropischer Temperaturen war die Stimmung unter den zahlreichen Gästen in der Aula der benachbarten Harkort-Schule ausgelassen.
Ich habe selten so einen heißen Abschluss erlebt“, meinte Hubertus Schmalor, Leiter der Realschule, zur Begrüßung.
Sichtlich aufgeregt und mit einem strahlendem Lächeln betraten die 71 Mädchen und Jungen unter tosendem Applaus der Gäste die Aula der Friedrich-Harkort-Schule. Dazu ertönte aus den Lautsprechern „Morning has broken“ von Cat Stevens.
Ein abwechslungsreiches Programm sorgte für viel Gelächter und regem Beifall. Die Schülersprecher Alex Lagemann, Gene- Joy Wagner, Vanessa di Salvo und Amal El Hankouri bedankten sich bei Schuldirektor Hubertus Schmalor für seine Unterstützung und überreichten ihm einen Blumenstrauß.
Ganz besonderer Dank galt den drei Klassenlehrern der Jahrgangsstufe. Einen selbst erstellten Film mit Fotos und Anekdoten aus allen fünf Schuljahren bekam Jutta Görgner, Lehrerin der 10 a, zu sehen. Die 10 b widmete ein kleines, aber witziges Theaterstück ihrem langjährigen Lehrer Dieter Köhler. Als Anke Lohscheidt, Lehrerin der 10 c, von einer Schülerin auf der Bühne gefragt wurde, ob sie die Schüler vermissen werde, antwortet diese lächelnd: „Ja. Ein wenig schon!“
In der Rede von Schuldirektor Schmalor, der seinen Schützlingen noch ein paar wichtige Worte mit auf den neuen Lebensweg gab, appelierte er an die Schüler, Ausbildungen anzustreben. Berufe wie Mechatroniker, Bäcker oder Koch seien „handfeste Berufe“, die oft unterschätzt würden. „Fingernagelstudios und Eventmanager haben wir genug“, so Schmalor.
Musikalisch wurde den Lehren, Eltern und Bekannten einiges geboten. Die sechsköpfige Band „Shameless complaint“, bestehend nur aus Realschülern, sorgte für eine gute Stimmung unter den Gästen.
Ein selbst komponiertes Lied wurde den Schülern der Stufe 10 gewidmet. Am späten Abend überreichte Hubertus Schmalor seinen Schülern die Abschlusszeugnisse. ( WP Herdecke, 02.07.2010, Patrizia Walaschek)


Eltern machen mit im Unterricht
Herdecke. Internetplattformen wie „schülerVZ“, „facebook“ & Co. stehen bei Jugendlichen momentan ganz hoch im Kurs. Mal eben das neueste Partyfoto hochladen oder sich mit Freunden austauschen ist angesagt. Auch über einschlägige Chat-Foren wird kommuniziert. Eltern wissen meist wenig darüber, was ihre Kinder im Internet verbreiten und welchen Gefahren sie dabei ausgesetzt sind. In der Realschule am Bleichstein konnten betroffene Eltern sich nun bei einem Vortrag über neue Medien informieren.

„Wir beobachten in letzter Zeit verstärkt, dass Schüler am Abend per Chat zu streiten und sich zu beschimpfen beginnen und ihren Konflikt dann am Morgen mit in die Schule tragen. Die Eltern kriegen von dieser Problematik nichts mit“, erklärt Schulleiter Hubertus Schmalor. „Deshalb haben wir Uwe Kreis, den Jugendbeauftragten der Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis, zu einem Info-Vortrag zu uns gebeten.“ Unter dem Titel „Handy, Chat & Co.“ informierte der Polizist interessierte Eltern über Probleme, Gefahren und diverse Schutzprogramme für den Heimcomputer.

Übersicht über das Tun der Kinder behalten
„Wichtig ist vor allem die Kinder zu Hause ins Internet zu lassen, damit man die Übersicht über ihr Tun behält“, beschreibt Schmalor. Die Eltern reagierten schockiert auf die weitreichenden technischen Möglichkeiten ihrer Kinder. „Heute ist das Handy der Computer für unterwegs. Ihre Kinder müssen überhaupt nicht mehr an den Rechner zu Hause, um Dienste im Internet zu nutzen“, so Uwe Kreis. Ablehnung der neuen Medien sei hier aber nicht der richtige Weg. „Das ist genau wie im Straßenverkehr. Kinder und Eltern müssen im Umgang mit diesen Medien geschult werden. Sie können zum Beispiel unter www.klicksafe.de nachlesen, wie sie sich besser vor unerwünschten Inhalten schützen können“, meint Uwe Kreis.

Handy und Computer werden leicht zur Gefah
Eltern machen mit im Unterricht

Herdecke. „Für uns ist alles wichtig, was die Schüler interessiert, was ihnen gut tut und was ihnen auch später helfen könnte“, meint Hubertus Schmalor, Leiter der Herdecker Realschule am Bleichstein. Aus diesem Grund werden die Mädchen und Jungen seit diesem Schuljahr auch in speziellen Förderbereichen unterrichtet. Und die werden von „externen Partnern“ wie Eltern oder Ehemaligen geleitet.

Fachliche Lückenwerden geschlossen
Die Realschule verfolgt das Ziel, so Hubertus Schmalor, „fachliche Lücken im System zu schließen“. Und sie setzt dabei auf kompetente Helfer, die von außerhalb kommen. Unterrichtet werden in erster Linie Kinder bzw. Jugendliche aus den Klassen 5/6 sowie 9/10. Matthias Zankl etwa zählte bis 1994 ebenfalls zu den Schülern, die am Bleichstein unterrichtet wurden. Heute ist der Herdecker freiberuflich für eine Bank tätig. „Rund ums Geld“ heißt sein Projekt an der Schule. „Was ist ein Konto? Was sind Zinsen? Was gibt es bei einem Handyvertrag zu beachten? Mit diesen und ähnlichen Fragen beschäftigen wir uns in diesem Bereich“, berichtet der 32-Jährige. Der Computer und das Internet sind dabei von großer Hilfe.

Themen finden breites Interesse
Die Kinder von Sigrid Leifels (44) und Simone Meyer (44) besuchen die Realschule am Bleichstein. „Buchführung und Steuern“ lautet das Thema von Sigrid Leifels, die als Steuerfachwirtin tätig ist. „Diese Thema stößt bei den Jugendlichen auf sehr großes Interesse“, meint die Mutter aus Herdecke. Viele fachliche Themen werden auch hier erörtert. „Besonders die Frage, ob auch eine Prostituierte eine Steuererklärung abgeben muss, stieß auf reges Interesse“, schmunzelt Sigrid Leifels.

Um das Theme Lese- und Rechtschreibschwächen kümmert sich Simone Meyer in ihrem Förderbereich, der sich an Kinder der Klassen 5 und 6 richtet. Defizite werden hier konsequent ausgebügelt.

Noten für Schüler gibt es nicht
„Die Schüler sind an den Förderbereichen sehr interessiert und arbeiten intensiv mit“, ist Simone Meyer voll des Lobes.

„Vielfach sind die Schüler besonders aufmerksam, wenn sie mal keine Lehrer sehen, sondern von externen Partnern unterrichtet werden“, weiß Hubertus Schmalor. Die Teilnahme an den Förderbereichen ist Pflicht, Noten gibt es nicht. Dafür bekommen die Realschüler jedoch eine Teilnahmebestätigung.

Schulleiter Schmalor verfolgt das Ziel, die Förderbereiche an der Realschule weiter auszubauen. Der Fantasie von Eltern, Ehemaligen oder anderen Externen sind dabei keine Grenzen gesetzt. Angebote aus dem Bereich des Sports kann sich Hubertus Schmalor dabei besonders gut vorstellen. „Das Angebot kann vom Ringen bis zum Fußball reichen.“

Die Stunden finden in der Regel für zwei Stunden an einem Wochentag statt. Interessenten sollten sich mit ihren Vorschlägen bei Hubertus Schmalor, ~ 02330-919760, melden.
(Herdecke, 18.05.2010, Thilo Wagner)

Neue Bücher zum Schmökern und Lernen für Realschüler

Über neue Bücher zum Schmökern und Lernen können sich Schüler der Realschule Herdecke freuen.

Pünktlich zum internationalen „Welttag des Buches” traf eine große Anzahl an neuen Wälzern für die Schulbibliothek ein.

Die Sparkasse Herdecke und der Förderverein der Schule hatten den Bücherkauf mit einer Spende von 1300 € ermöglicht. „Wir wollen die Schüler ans Lesen binden und bilden schon seit einiger Zeit Leseförderung als einen Schwerpunkt der schulischen Förderung aus”, meint Schulleiter Hubertus Schmalor. „Die Lesefähigkeit wirkt sich in jedem Fach und jedem Arbeitsbereich aus. Hier gilt wirklich: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.” Neben Science Fiction und Fantasyromanen finden nun auch Bücher über Wirtschaft sowie Lehrmaterial der Sparkasse den Weg in die Schulbibliothek. (WR 23.4.2010)


Dörken-Stiftung zeichnet Realschüler aus

Alle Jahre wieder: Die Werner Richard-Dr. Carl Dörken-Stiftung zeichnet Herdecker Realschüler aus, die durch besonderes soziales Verhalten und gute Leistungen auf sich aufmerksam machen konnten.
 Diesmal überreichten Christa Stronzik und Jochen Plassmann jeweils Urkunde und 600 €-Scheck an fünf Zehntklässler.
Matthias Conjaerts (10 a) gilt als ausgesprochen gewissenhafter, fleißiger und zielstrebiger Schüler, dem es besonders in den letzten drei Schuljahren gelang, hervorragende Leistungen in nahezu allen Fachbereichen zu erbringen. Timo Kruse (10 a) zeichnete sich von Klasse 5 an durch gute, in den letzten Jahren sogar sehr gute schulische Leistungen und vor allem durch ein vorbildliches Arbeitsverhalten aus. Häufig stand er auch schwächeren Schülern hilfreich zur Seite. Niels Elberfeld (10 a) durchlief die sechs Realschuljahre völlig problemlos, schien häufig sogar unterfordert. Sachlichkeit, Zuverlässigkeit und Engagement für die Gemeinschaft ließen ihn schnell zu einem Vorbild für die Klasse werden.
Kevin Braun (10 c) zeichnet sich durch vorbildliches Sozialerhalten und Engagement für seine Mitschüler aus. Sein Engagement, seine Fähigkeit zum Ausgleich und seine Koordinationsfähigkeit in Klassenangelegenheiten gehören zu seinen positiven Charaktereigenschaften. Andrea Vucemil (10 d) hat sich immer aktiv für die Interessen ihrer Mitschüler eingesetzt. Sie hat mit Vernunft, Augenmaß und Taktgefühl, aber gleichzeitig auch mit großer Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit Einsatz gezeigt. - Die fünf Realschüler wurden von einer Jury ausgewählt, zu der u.a. auch Schulleiter Hubertus Schmalor zählte. (TiWa, WR 17.6.2009)

Gefährliche Fluchten aus dem Alltag

Kommt einem irgendwie bekannt vor: Weil Konstanze die 15 Euro, die sie ihrem guten Freund Daniel schuldet, für eine Handykarte ausgegeben hat, lügt sie ihn an.
Das kann einen handfesten Streit zur Folge haben - kann aber auch gut ausgehen, wenn beide offen und ehrlich miteinander reden und so den Konflikt aus der Welt schaffen.
Als kurze Theaterszene bekamen dies gestern die achten und neunten Klassen der Realschule am Bleichstein zu sehen. Zwei weitere Szenen mit Daniel und Konstanze näherten sich dem Thema „Sucht hat immer eine Geschichte” von anderen Seiten. Machten zum Beispiel deutlich, was passiert, wenn man sich dem Druck der Gruppe nicht beugt und nicht raucht, weil es einem einfach nicht schmeckt: Dann sitzt man auf einmal - wie Daniel - allein zuhause.
Gespielt wurden die kurzen Sequenzen von Mitgliedern der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück, die bereits im letzten Jahr an der Realschule am Bleichstein zu Gast war. Möglich gemacht hat dies das Herdecker Netzwerk „Suchtprävention”. Gundula Conjaerts, Mitglied im Netzwerk Suchtvorbeugung und Vize-Vorsitzende im Förderverein der Realschule, hat den finanziellen Grundstock zur Verfügung gestellt. Nach dem Tod ihres Mannes hatte sie damals Freunde und Bekannte darum gebeten, Geld für das Netzwerk statt für Blumen zu geben.

Nachbereitung mit Sozialpädagogen
Ohne Bühnenbild, die Requisiten auf Taschen, ein paar Klamotten und eine Kappe beschränkt, stellen die Schauspieler packend und wirklichkeitsnah Konfliktsituationen aus dem Alltag der Jugendlichen dar. Und zeigen den Schülern außerdem auch Wege auf, den gezeigten Konflikt zu lösen. Unmittelbar nach den Aufführungen wird das Gesehene besprochen. Schnell wird dabei klar, dass jeder in der Klasse schon einmal aus der Not heraus gelogen hat. Jeder macht eben mal Fehler, meinen die Schüler. Wahrheit, Vertrauen, echte Freundschaft - das alles helfe schließlich beim Wiedergutmachen.
Im Anschluss an die „Theaterstunde” geht es für die Acht- und Neuntklässler auch im Unterricht noch einmal ums Thema „Sucht”. Allerdings kümmern sich um diese Nachbereitung nicht die Lehrer, sondern die beiden Sozialpädagogen Michael Sicks und Peter Niewrzol, die den Realschülern ohnehin einmal wöchentlich als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.
All das, was die Theaterleute den Schülern in der Kürze der Zeit nicht mitgeben können, vertiefen Sicks und Niewrzol. Und sie reden Klartext. Etwa darüber, dass Vodka und Whiskey bei jungen Menschen das noch wachsende Gehirn schädigt: „Das macht ihr damit kaputt. Für immer.”

Gute Noten für die Herdecker Realschule

Als erste Realschule des Ennepe-Ruhr-Kreises wurde letzte Woche die Realschule am Bleichstein von vier Qualitätsprüfern der Bezirksregierung Arnsberg auf „Herz und Nieren” getestet.

Sie kamen zu einem hervorragenden Ergebnis
Eine erste Rückmeldung über ihre Analyse gaben die Experten im Anschluss an ihren dreitägigen Schul-Check. Anhand eines Rasters, das vier Bewertungskategorien von „erheblich verbesserungsbedürftig” bis „vorbildlich” aufweist, hatten sie den Ist-Zustand der Schule beurteilt.
Dabei schnitt die Realschule in 12 der 25 Teilbereiche mit der Bestnote ab. Als vorbildlich wurden sie u.a. in den Kategorien Schülerberatung/Schülerbetreuung, Lebensraum Schule, Soziales Klima, Führungsverantwortung der Schulleitung und Zufriedenheit der Beteiligten eingestuft. Auch Schulprogramm, Jahresarbeitsplan und Kompetenzen der Schüler wurden sehr gelobt. Stärkeren Nachholbedarf sahen die Experten lediglich in vier der 25 Bereiche. Dazu gehörten die schulinternen Curricula und Evaluationen. Kritisiert wurde der zum Teil renovierungsbedürftige Zustand des Schulgebäudes. Ein abschließender Qualitätsbericht dient als Leitfaden für die Schulleitung. „Die Realschule Herdecke gehört eindeutig zum oberen Drittel der bisher untersuchten Realschulen in NRW”, so Qualitätsprüfer Michael Semmler.


Lesung in Realschule

Aids: Leid der Kinder berührt Schüler
Herdecke. Wer das HIV-Virus in sich trägt, sollte dennoch ein möglichst normales Leben führen können - dafür kämpft der Jugendbuchautor Lutz van Dijk. Realschullehrerin Anke Lohscheidt nahm Kontakt zu ihm auf und bat den 53-Jährigen, über seine Erlebnisse zu berichten.
Gestern war es so weit: Auf einer Lesereise machte van Dijk auch Station in Herdecke und diskutierte mit Schülern aus der Realschule.

Im Rahmen des Deutsch-Unterrichts haben die Klassen 9 a, 9 c und 10 d bereits Romane des Autors gelesen und waren deshalb besonders gespannt auf die Begegnung mit dem Gründer der Hilfsorganisation „HOKISA”.

Der zurzeit in Kapstadt lebende Autor hat neben der Geschichte Afrikas auch zwei Einzelschicksale in den Jugendbüchern „Themba” und „Township Blues” verarbeitet. Letzteres ist 2001 sogar mit dem Gustav-Heinemann-Friedenspreis ausgezeichnet worden. Die Romane handeln von ständig mit Gewalt konfrontierten jungen Menschen, die mit HIV infiziert sind und lernen müssen, damit umzugehen. Trotzdem versuchen die Romanfiguren aber ihre Träume nicht aufzugeben.
„Ihr seid wirklich gut vorbereitet”

Brisante Themen, die auch in Deutschland relevant sind. Auch deswegen hat Lehrerin Anke Lohscheidt die Romane von van Dijk ausgewählt: „Die Schüler sind sehr aufnahmefähig, das zeigt, wie sehr sie sich für die Problematik interessieren”, so die Pädagogin. Bereits im Unterricht haben die Schüler Referate rund um das Thema Südafrika und Aids erarbeitet. Der Autor selbst war positiv überrascht über die Fachkenntnis der Jugendlichen: „Ihr seid wirklich gut vorbereitet.”

Auch Karin Kopshoff von der EXILE Kulturkoordination, die diese Informationsveranstaltungen unter dem Titel „Begegnungen mit der Regenbogennation” organisiert, ist vom dem Konzept überzeugt: „Wir planen gerne direkte Begegnungen. Damit bleibt mehr bei den Jugendlichen hängen, als wenn man ein Thema trocken im Unterricht behandelt.” Damit ist sie im Einklang mit den Realschülern: „Die Vorlesung ist eine schöne Abwechslung. Außerdem bin ich froh, über die Probleme aufmerksam gemacht worden zu sein”, äußert die 15-jährige Lena. Noch weiter geht das geweckte Interesse bei der 14-jährigen Jessica: „Ich würde mir gerne mal die Gegend ansehen und mir selber ein Bild machen von den Problemen und der Armut.”
Land immer noch instabil und arm

Das müsste den Jugendbuchautor freuen, dessen Affinität zu Südafrika auf der besonderen Geschichte des Landes ruht. Geprägt durch Apartheid und die Bekämpfung von Aids ist das Land immer noch instabil und geplagt von Armut. Davon konnten sich auch die Schüler überzeugen. Denn der Autor hatte Bild- und Filmmaterial mitgebracht, das eindringlich das Leben der infizierten Waisenkinder dargestellte. Diese ungeschönte Darstellung ist den Schülern schon in seinen Büchern aufgefallen, was sie besonders faszinierte: „Die Probleme werden ohne Tabu vorgetragen”, erläutert Lena und ergänzt: „Dadurch kommt alles authentisch rüber.” In Afrika ist „Township Blues” bereits zur Pflichtlektüre geworden. Auch die Schüler der Realschule in Herdecke werden seinen nächsten Roman sicher wieder ins Auge fassen.( WR 20.04.2009, Klaus Görzel)




Brandschutzerziehung an der Realschule

Experten der Feuerwehr gaben Realschülern Tipps

Herdecke. Unterricht mal anders an der Realschule: Zwei Experten der Feuerwehr unterrichteten die Schüler der Jahrgangsstufe 9 in Sachen Brandschutz.
Auch die spektakuläre Vorführung einer Fettexplosion konnten die Realschüler miterleben. Foto: Feuerwehr

Am ersten Tag stand Theorie auf dem Stundenplan. Feuerwehrmann Dirk Vogel (40) erläuterte die verschiedenen Brandklassen und Löschmittel. Am nächsten Tag durften die Schüler selbst Hand anlegen und einen Brand am Feuerlöschtrainer bekämpfen. Äußerst spektakulär war auch die Vorführung einer Fettexplosion. Vogel: „Brennendes Fett darf man niemals mit Wasser löschen. Dies ist lebensgefährlich. Stattdessen sollte man den Brand mit einer Löschdecke oder mit dem Topfdeckel ersticken. Die Realschüler waren von diesem außergewöhnlichen Unterricht begeistert. Vogel: „Vielleicht wurde ja hier bei dem ein oder anderen das Interesse an der Feuerwehrarbeit geweckt. (WP Herdecke, 24.03.2009)

Möhrenmuffins auf dem Gesund-Plan

Selbstgemachte Pommes und Rapunzelsalat, Möhrenmuffins und Erdbeer-Joghurtspeise standen Mittwoch Morgen auf dem "gesunden" Speiseplan für Achtklässler in der Realschule am Bleichstein.


Eine coole Choreographie nach fetzigen HipHop-Rhythmen studierte Sonia Chilelli (vorn) gestern mit Achtklässlern der Realschule am Bleichstein ein; denn auch Sport fördert die eigene Fitness. Foto: Heinz Hendel (WP-WetterHerdecke, 12.02.2009, Elisabeth Semme)

Noch bis Freitag finden dort für alle Jahrgangsstufen Projekttage statt - die achten Klassen beschäftigen sich mit dem Thema "Fitness durch Sport und gesunde Ernährung". Und statt grauer Theorie hieß es für Marvin, Justin, Marlene, Lena und ihre Klassenkameraden gleich am Morgen waschen, schälen, hacken, rühren und raspeln. Angeleitet werden die Schüler beim gesunden Kochen von Diätassistentin Martina Schaffland-Rüther vom Essener Institut für Ernährung. Nach der praktischen Koch-Übung durften die Schüler ihre gesunden Gerichte auch gleich verputzen. Das theoretische Kontrastprogramm gab anschließend: "Fast food"-Happen wie Big Mäc oder Hamburger Royal wurden mit Hilfe einer Nährwerttabelle auf Kalorien, Eiweiß- und Fettgehalt untersucht.

Dass man seine Fitness nicht nur durch gesundes Essen, sondern auch durch Sport verbessern kann, das lernte der andere Teil der Achtklässler nebenan in der Bleichsteinhalle. Unter Anleitung von Sonia Chilelli lernten die Jungs und Mädels eine Tanz-Choreographie zu HipHop-Rhythmen und einem Video von Britney Spears.

"Wir bieten diese Projekttage in Kooperation mit außerschulischen Partner und Institutionen jetzt seit drei Jahren an", erläuterte Schulleiter Hubertus Schmalor, "und immer wieder gerne angenommen wird das Projekt ,Umgangsformen und erste Tanzschritte" für die Zehntklässler." In Sachen Benimmregeln und Tanzschritten steht den Schülern wieder die Hagener Tanzschule Janotta zur Seite. Während sich die Fünftklässler noch bis einschließlich Freitag mit Lernstrategien und Konzentrationsübungen beschäftigen, erlebt die Jahrgangsstufe sechs "Tiere und Natur" vor Ort im "Sealife" in Oberhausen, auf einem Hagener Bauernhof und im Dortmunder Tierpark. Suchtprophylaxe (Klassen 7) und Berufswahlorientierung (Klassen 9) ergänzen die Themenangebote der Projekttage.

Die warme Mahlzeit kommt: Start im Februar in Herdecke


Bratwurst mit Rotkohl und Klößen ließen sich einige Fünft- und Sechstklässler gestern Mittag in der Cafeteria der Friedrich-Harkort-Schule schmecken. ... (WP, Herdecke, 14.01.2009, von Elisabeth Semme)

Die Schulleiter Hubertus Schmalor (Realschule) und Wolfgang Jähme (FHS, v.li.) stellten mit Schulamtsleiter Heiko Müller und Frank Fischer (v.re.) das neue Mittagsangebot vor. Foto: Heinz Hendel (WP-Wetter)

... Sie nehmen bereits seit Schuljahresbeginn an der pädagogischen Übermittagsbetreuung teil - Mittagessen inklusive. Ab 2. Februar wird dieses Angebot im Gymnasium erweitert; in der benachbarten Realschule fällt an diesem Tag der Startschuss.

Hintergrund ist der Erlass zur "Ganztagsoffensive NRW", der besagt, dass alle Schulen ab dem zweiten Schulhalbjahr 2008/2009 eine einstündige Mittagspause einführen müssen, wenn Nachmittagsunterricht für die Schüler anfällt. Davon betroffen sind in der Friedrich-Harkort-Schule alle 465 Schüler der fünften bis achten Klassen, weil sie ihr Abitur bereits nach zwölf Schuljahren machen und (zusätzliche) Unterrichtsstunden häufig am Nachmittag stattfinden. Aber auch Schüler des Abi- Jahrgangs haben Unterricht am Nachmittag und können ab Februar ein warmes Mittagessen in der Schule bekommen. Gegessen wird - solange es noch keine neue Mensa gibt - in zwei Schichten in der Cafeteria von 13.20 bis 14.20 Uhr. In der Realschule gilt ab Februar dasselbe Angebot; dort gibt es ab 2. Februar täglich - außer freitags - eine verlässliche Hausaufgabenbetreuung bis 15.30 Uhr und ein warmes Mittagessen.

Kooperationspartner beider Schulen ist die Evangelische Jugend im Kirchenkreis Hagen. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, Kinder- und Jugendangebote in den Gemeinden des Kirchenkreises zu organisieren. "Wenn der Schulalltag für die Kinder schon so lang ist, dann muss er gut strukturiert sein", ist Frank Fischer, Leiter der Ev. Jugend, überzeugt. Deswegen kümmern er und sein Team sich um die Organisation des warmen Mittagessens in den Schulen, um eine Hausaufgabenbetreuung mit Schwerpunkt auf den Klassen 5 und 6 und um freizeitpädagogische Angebote in den Pausen und am Nachmittag.

Zudem unterstützt die Kindertafel der Ev. Jugend alle Kinder, deren Eltern sich das warme Mittagessen (2,50 Euro pro Mahlzeit bzw. 1,70 Euro für einen Imbiss) nicht leisten können. Sie zahlen dann lediglich einen Euro für ein Essen, der Rest wird über die Kindertafel finanziert. Die Anmeldungen zu den Angeboten an der FHS und der Realschule laufen. Weitere Infos gibt es in den Schulen.

... und dann noch das ...

... Gegen 13 Uhr rückte die Feuerwehr dann zur Realschule am Bleichstein aus. Dort hatte sich eine Fledermaus in ein Klassenzimmer verirrt. Einem Schüler gelang es schließlich, das Tier einzufangen. Die Feuerwehrleute brachten die Fledermaus in ein Tierheim.

... Ausgerechnet in den Biologie-Unterricht einer fünften Klasse verirrte sich eine Fledermaus an der Realschule am Bleichstein.
Ein Schüler fing das Tier, das durch einen Spalt oder eine Fuge im Flachdach in den Raum gelangt war, ein. Die Lehrerin reagierte prompt und machte den unerwarteten Gast zum Unterrichtsgegenstand - bis die Feuerwehr eintraf und den artengeschützten Flieger ins Tierheim begleitete. (Wr/WR 15.1.2009)

Auf den Spuren großer Künstler


Herdecke. Erstmals in ihrer Geschichte bringt die Herdecker Realschule am Bleichstein pünktlich zum Weihnachtsfest einen eigenen Kunstkalender mit hochwertigen Drucken von Schülergemälden heraus. (WR, Herdecke, 09.12.2008

Realschüler präsentieren ihren Kalender: Kevin Lohkamp (15), Jahrgangsstufe 9, Jana Czernik (13), Jahrgangsstufe 8, Lisa Bertona (14) Jahrgangsstufe 8 (vorne, v.li.) mit Anita Klostermann, Kunstlehrerin und Schulleiter Schmalohr. (Foto: Stadt Herdecke/Theobald) (Pressestelle der Stadt Herdecke)

Die Sammlung anspruchsvoller Farbdarstellungen entstand während des Kunstunterrichts der Jahrgangsstufen 5,7 und 9 unter Leitung von Fachlehrerin Anita Klostermann. Große Namen mussten herhalten, um den Schülern das Handwerkszeug für ausdrucksstarke Malerei zu vermitteln. Keith Haring und Friedensreich Hundertwasser wurden im Unterricht vorgestellt und besprochen.

Kalender zeigt breites Spektrum ‌

Die Analyse ihrer Stilmittel und handwerklichen Methodik versetzte die Schüler in die Lage, mit den Ausdrucksmitteln dieser Künstler ihre eigenen Ideen in eigenständigen Werken umzusetzen.

Mit den Studien aus verschiedenen Unterrichtsstufen zeigt der Kalender ein breites Spektrum des künstlerischen Schaffens an der Realschule. Die Titel der Exponate haben übrigens einen direkten oder mittelbaren Bezug zu dem jeweiligen Monat, den sie repräsentieren. Wobei der Anspruch neben aller Kunst auch ein recht praktischer ist: "Man muss sich so ein Bild vier Wochen lang jeden Tag angucken können und auch am 30. des Monats noch Spaß daran haben", so Anita Klostermann.

Gesponsert von der Sparkasse, die die Hälfte der Produktionskosten übernommen hat, ist die Kunstchronologie in einer Auflage von 200 Stück zu einem Preis von 5 Euro pro Kalender erschienen.

Der Erlös dient der Förderung des Bereiches Kunst.


Alkohol ist keine Lösung

Herdecke. (kg) Schlechte Noten, Zoff daheim, keine Freunde mehr und dann immer dieser Schmerz im Kopf. Zum Glück gibt´s Tabletten, denkt Constanze und ist mitten reingetappt in die Suchtfalle. ...

Stuhlkreis nach der Spielszene: Die beiden Darsteller der Theaterwerkstatt Osnabrück im Gespräch mit den Schülern. (WR-Foto: kg) (WR Herdecke, 10.12.2008)

... Auch die Neuntklässler der Realschule in Herdecke müssen aufpassen. Damit die Falle nicht zuschnappt, hatten die Klassen jeweils dreimal Besuch von der Theaterwerkstatt Osnabrück. Um Tablettensucht ging´s, aber auch um andere Drogen. Auf Spielszenen des Schauspielerpärchens folgen Gesprächsrunden mit den Zuschauern. Alkohol kann - in Bahnen genossen - eine Verschönerung sein fürs Leben, erfahren die Jugendlichen, "Lösungsmittel für Probleme sind Suchtmittel aber nicht."

Angeboten wurde das Theaterprojekt in Zusammenarbeit mit dem Herdecker "Netzwerk Suchtvorbeugung". Schulleiter Hubertus Schmalohr würde aus den Schauspielerbesuchen gerne eine regelmäßige Sache machen, dann aber bereits in Klasse 8. Noch fehlt dazu ein Sponsor. Den Auftakt hat eine Mutter bezahlt.



Zukunftspläne der Schüler im Visier

Herdecke. Eine Befragung unter den Herdecker Schülern zum demografischen Wandel führt derzeit die Verwaltung durch. Ziel ist, einen Überblick über die Wünsche an die Infrastruktur und die Zukunftspläne der Jugendlichen zu gewinnen(Foto WP, 6.11.08).

Dr. Katja Strauss und Gundula König vom Referat für nachhaltige Stadtentwicklung befragten an der Realschule am Bleichstein insgesamt 48 Schüler der Jahrgangsstufe 10. Foto: WP
Im Rahmen einer Umfrage zum Thema "Demografischer Wandel" in Herdecke besuchte Dr. Katja Strauss-Köster vom Amt "Nachhaltige Stadtentwicklung" gestern Vormittag die Realschule am Bleichstein. Anhand eines Fragebogens wird dabei nach den Hobbys der Schüler ebenso geforscht wie nach den Freizeit-, Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten in Herdecke.
Auch die Pläne der Eleven nach dem Schulabschluss sind Gegenstand der Erhebung. Ferner können die Befragten Meinungen und Wünsche bezüglich des Freizeitangebotes oder der Infrastruktur ihres Lebensraumes Herdecke äußern. Der Fragebogen wird in den zwei Klassen der 10. Jahrgangsstufe vorgestellt und nach Altersgruppen getrennt ausgewertet. Auf diese Weise kann ein altersspezifisches Meinungsbild über Herdecke gezeichnet werden, das die Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung differenziert widerspiegelt.

Da das Ausfüllen von Fragebögen nicht jedermanns, und erst recht nicht jedes Schülers Sache ist, wird Katja Strauss-Köster zusammen mit einem Lehrer von der Realschule den Jugendlichen Hilfestellung beim Ausfüllen des Fragbogens geben. In der nächsten Zeit werden auch die anderen weiterführenden Schulen in Herdecke besucht.


Die Realschule präsentiert Kunst-Kalender

Herdecke. Mit den Künstlern Keith Haring und Friedensreich Hundertwasser sowie dem perspektivischen Zeichnen haben sich die Kunst-Klassen der Realschule beschäftigt. ...

Präsentierten den ersten Kunst-Kalender der Realschule: Sandra Kleine, Hubertus Schmalor, Elmar Vosswinkel und Anita Klostermann (von links). (Foto.Heinz Hendel, WP 30.10.2008)
... Die zwölf schönsten Bilder, die dabei entstanden sind, hat Kunstlehrerin Anita Klostermann zu einem Kalender für das kommende Jahr zusammengefasst. Mit finanzieller Unterstützung der Stadtsparkasse - sie spendierte 1 000 Euro - ist der Kalender jetzt in einer Auflage von 200 Exemplaren erschienen und wird zum Preis von fünf Euro verkauft. Vom Erlös sollen Materialien für den Kunstunterricht angeschafft werden. Den ersten Realschul-Kalender, dem in den kommenden Jahren weitere folgen sollten, präsentierten Sandra Kleine von der Sparkasse, Schulleiter Hubertus Schmalor, Elmar Vosswinkel von der Sparkasse und Kunstlehrerin Anita Klostermann.


Mit Gästen aus England auch das Schokoladenmuseum besucht

Herdecke. (MaRu, 21.10.2008) Seit vergangenem Dienstag besuchten 38 Schülerinnen und Schüler der englischen Partnerschule ihre Freunde an der Herdecker Realschule. Untergebracht wurden sie in Gastfamilien, wie es bereits seit 29 Jahren Tradition ist.

Zum Abschluss des Besuch stellten sich die Schüler aus Bedale und von der Realschule am Bleichstein noch einmal zum Gruppenfoto auf. Foto: Maren Ruße (WP)

Nachdem die Schüler und Schülerinnen in der Aula des Gymnasiums mit einem musikalischen Beitrag begrüßt worden waren, besuchten sie in den folgenden Tagen das Schokoladenmuseum in Köln, das Neandertal-Museum in Mettmann, die Museumsinsel Hombroich bei Neuss sowie das Haus Hohenhof in Hagen. Neben diesen kulturellen Höhepunkten standen auch sportliche Aktivitäten wie der Besuch des "Indoor Beach Sport Centers" in Witten auf dem Programm. Natürlich statteten die Austauschschüler ihren Partnern aus Herdecke am Montag auch einen Unterrichtsbesuch ab, um sich einen Überblick über den Alltag der Herdecker Schüler machen zu können.

Begleitet wird die Gruppe von sechs Lehrerinnen und Lehrern, die bei ihren inzwischen eng befreundeten Kollegen der Realschule am Bleichstein wohnten. Neben dem Erwerb und der Vertiefung der Sprachkenntnisse ist es Ziel des jährlich stattfindenden Austausches, den Blick für "das Andere" des Austauschlandes zu öffnen und neue Erfahrungen zu sammeln.

Im nächsten Jahr werden die Realschüler aus Herdecke zum Gegenbesuch nach Bedale (North Yorkshire) reisen. Möglich gemacht hat den diesjährigen Austausch Lehrerin Angelika Robbert in Zusammenarbeit mit weiteren Kollegen, die durch ihre Bemühungen und die exzellente Vorbereitung maßgeblich zum Erfolg der Woche beigetragen haben.


Gäste aus England

Herdecke (21.10.2008 WR) Die Herdecker Realschule hat in diesen Tagen wieder Gäste ihrer Partnerschule in Bedale/England begrüßt. Seit 29 Jahren wird alljährlich ein einwöchiger Austausch durchgeführt.

Alle zusammen: Die Herdecker Realschüler und ihre Gäste aus Bedale/England. Im nächsten Jahr steht der Gegenbesuch auf dem Programm. (Foto: Realschule)

Manchmal entstehen dabei Freundschaften über Grenzen hinweg, die auch die Schulzeit überdauern.

Diesmal sind 38 Schüler in Gastfamilien untergebracht, die sechs Lehrer und Lehrerinnen bei inzwischen eng befreundeten Kollegen der Realschule. Das Rahmenprogramm führte die englischen Gäste nach Köln in das Schokoladen-Museum, zum Neandertal Museum nach Mettmann, zum Haus Hohenhof in Hagen und auf die Museumsinsel Hombroich bei Neuss. Auch sportliche Aktivitäten, zum Beispiel im Indoor Beach Sport Center, standen auf dem Programm. Unterrichtsbesuche beschlossen den Besuch.

Im Herbst des nächsten Jahres ist der Gegenbesuch in Bedale geplant.


Schüler gemeinsam geehrt

Wetter/Herdecke (20.06.2008). Unter dem Motto "Come together" hat das Werner-Richard-Berufskolleg am Donnerstagabend erstmals gemeinsam mit der Herdecker Realschule ein Schulfest geplant und in der Sporthalle des Berufsbildungswerks durchgeführt. ...

Die Stiftungsvorstände Christa Stronzik (links) und Dr. Jochen Plaßmann (4.v.li. hinten) überreichten die Förderpreise erstmals gemeinsam an Schüler des Berufskollegs und der Realschule Herdecke. Foto: Heinz Hendel (WP-Wetter)
... Erstmals bekamen auch Schüler und Schülerinnen beider Einrichtungen gemeinsam die Förderpreise der Werner-Richard-Dr.-Carl-Dörken-Stiftung im Gesamtwert von 3 000 Euro überreicht. Zum Auftakt wurde ein großes Spiel- und Sportfest gefeiert, nach der feierlichen Preisverleihung stand eine Party in der Sporthalle auf dem Programm. Zwei Tanzgruppen aus beiden Schulen sorgten für optische Akzente, und die neugegründete Rockband der Realschule hatte ihren ersten öffentlichen Auftritt. Anschließend überzeugte die BBW-Topband "Nokta" mit erstklassigem Hardrock, bevor dann das EM-Viertelfinalspiel mit der deutschen Fußball-Elf die Aufmerksamt auf sich zog.

Die begehrten Urkunden und Förderpreise überreichten die Stiftungsvorstände Dr. Jochen Plaßmann und Christa Stronzik persönlich an die Schüler. Sie erklärten, dass Sozialkompetenz bei vielen Jugendlichen durchaus hoch im Kurs stehe. Die Preisträger sind beispielgebend.

Vom Berufskolleg wurden für ihr überdurchschnittliches Engagement ausgezeichnet: Verena Engler, Selma Temel, Patrick Schäfer und Sebastian Lamprecht mit jeweils 200 Euro. Für die vier Gruppen WRBK-Theatergruppe (14 Personen haben Theaterstück geschrieben und feierten große Erfolge mit ihren Auftritten), Brötchenprojekt der Berufsschulklasse O3 (Organisation von Pausenkaffee mit Brötchen für die Mitschüler), Disko Team (24 Personen organisierten Veranstaltungen des BBW) und die Berufsschulklasse U2 (Kunstwerk-Gestaltung in einem Flur eines Hagener Krankenhauses) gab es jeweils 400 Euro.

Von der Realschule Herdecke wurden folgende Schüler mit jeweils 500 Euro ausgezeichnet: Sandra Hilgenstein, Julien Poerschke, Felix Althof, Eduard Holstein, Mareike Werth und Miriam Freyer. Die Auswahl der Realschul-Preisträger erfolgte durch eine Kommission, die aus Klassenlehrern, dem Rektor sowie dem Schulpflegschaftsvorsitzenden gebildet wurde.