Schulversäumnisse, Fehlzeiten usw.

Schulversäumnisse wegen Krankheit oder anderen, nicht vorhersehbaren Gründen
Fehlt eine Schülerin oder ein Schüler wegen Krankheit oder aus anderen Gründen, die nicht vorhersehbar waren, so ist die Schule vor Unterrichtsbeginn telefonisch zu benachrichtigen.(02330/919760) Am Ende der Fehlzeit ist der Schülerin oder dem Schüler eine schriftliche Entschuldigung mitzugeben, aus der die Dauer der Fehlzeit und der Grund zu entnehmen sind. Diese Entschuldigung wird dem/der Klassenlehrer(in) ausgehändigt.

Fehlt eine Schülerin/ein Schüler unmittelbar vor oder nach den Ferien, so ist die Entschuldigung grundsätzlich mit einer ärztlichen Bescheinigung zu versehen. Dies gilt auch für krankheitsbedingtes Fehlen in Verbindung mit den beweglichen Ferientagen. Attestpflicht besteht ebenfalls bei Klassenarbeitsterminen.

Beurlaubung aus wichtigen vorhersehbaren Gründen
Eine Schülerin/ein Schüler kann aus wichtigen Gründen beurlaubt werden.
Solche Gründe sind z.B. Teilnahme an religiösen, staatsbürgerlichen, kulturellen oder sportlichen Veranstaltungen, religiösen Feiertagen, wichtigen Familienfeiern.
Eine Beurlaubung muss rechtzeitig, d.h. mindestens eine Woche vorher schriftlich beantragt werden, wenn der Urlaub von der Schule genehmigt werden kann.
Der/die Klassenlehrer(in) kann bis zu 2 Tagen innerhalb eines Vierteljahres genehmigen.
Der Schulleiter kann bis zu 2 Wochen innerhalb eines Vierteljahres genehmigen.
Anträge über diesen Zeitraum hinaus müssen mindestens einen Monat vorher über die Schulleitung bei der Bezirksregierung gestellt werden.
Auch für Arztbesuche, die aus dringenden Gründen während der Unterrichtszeit stattfinden müssen, muss vorher beim Klassenlehrer/Klassenlehrerin eine Beurlaubung beantragt werden.

Beurlaubungen vor oder unmittelbar im Anschluss an die Ferien
In diesem Bereich ergeben sich die meisten Konflikte. Beurlaubungen in Verbindung mit den Ferien können in der Regel nicht genehmigt werden. Für Ausnahmen sind besonders strenge Maßstäbe anzulegen. Deshalb muss ein solcher Antrag sorgfältig begründet und auch mit erforderlichen Unterlagen belegt werden. Grundsätzlich darf die Beurlaubung nicht den Zweck haben, die Schulferien zu verlängern. Hier ist es notwendig, dass der Antrag immer VOR DER BUCHUNG eines Urlaubes, eines Fluges etc. gestellt wird.

Werden die Ferien trotz der Ablehnung eines Antrages oder gar ohne Antrag verlängert, ist die Schule angewiesen, ein Bußgeldverfahren bei der Bezirksregierung einzuleiten.

Handy in der Schule

Die Verbreitung von Videos und Fotos von Handy zu Handy und/oder deren Veröffentlichung im Internet nimmt, wie Sie sicher der Tagespresse entnommen haben, oft bereits kriminelle Ausmaße an. Deshalb weisen wir noch einmal auf die gültige Handyregelung hin: Handies können zwar mit in dies Schule gebracht werden, sind jedoch nicht sichtbar (auch in den Pausen) in den Taschen zu belassen und ausgeschaltet. Ein dringender Telefonanruf sollte mit einem Lehrer abgesprochen werden. Sichtbare Handies werden konsequent eingesammelt und lediglich an die Eltern ausgehändigt. Das Fotografieren oder Videografieren von Personen ohne deren Einverständnis und insbesondere die Veröffentlichung solcher Erzeugnisse im Internet kann auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.